Nur zur Erinnerung: Datenschützer sind nicht gegen Digitalisierung, sondern für eine bessere Digitalisierung. Wir lehnen bestimmte Geschäftsmodelle ab, die IT-Sicherheit vernachlässigen und Datenschutz ignorieren

@ulrichkelber So werden sie leider aber nicht wahrgenommen - weil sie im Zweifelsfall (insbesondere für Endnutzer) sehr viel häufiger als "gegen etwas" gerichtet wahrgenommen werden (nämlich die Tools, die Endnutzer zur Verfügung haben und beherrschen, siehe WhatsApp, ...). Datenschutz gewinnt, glaube ich, wenn wir es schaffen, sehr viel mehr *für* sicherere, datensparsame *und* gleich einfach zugängliche, leistungsfähige Alternativen eintreten. Letzteres sehe ich zurzeit viel zu selten. 😟

@z428 @ulrichkelber Ich stimme dir da schon zu,also Datenschuetzer werden sehr oft als Spassverderber,wenn nicht sogar Verschwoerungstheoretiker wahrgenommen.Ist mir auch schon passiert.Aber wenn wir die ganze Sache um 180 Grad umdrehen und alle nicht mehr gegen die Birdsite,sondern fuer Mastodon sind,um nur mal ein Beispiel zu nennen,dann wird das der breiten Masse ueberhaupt nichts bringen,weil kaum jemand weiss,was dieses Mastodon ueberhaupt ist.

@nipos @z428 @ulrichkelber

Ich hab ehrlich gesagt nichts dagegen, wenn sie als “gegen etwas” und “Spaßverderber” wahrgenommen werden.

Wenn für Herrn Kelber Beliebtheit die höchste Priorität hätte, wäre er vermutlich kein Datenschützer, sondern würde irgendetwas Anderes machen. Zum Beispiel das “Dschungelcamp” moderieren oder in einem Berliner Szeneviertel ein veganes Fastfood-Restaurant betreiben.

@domodak ... nicht, dann erübrigt sich hier jede weitere Diskussion. 😐

@ulrichkelber @nipos

@z428 @ulrichkelber @nipos

Das Ziel der Datenschützer besteht schon lange darin, “die Schwachen vor den Starken zu schützen”.

Aber Lobbyisten und die Politik pfuschen ihnen gerne ins Handwerk. Zum Beispiel bei der ePrivacy-Verordnung.

@domodak ... Regulierung genau die, dass Jane Doe auf ihrem Weblog YouTube-Videos embedden kann, *ohne* Gefahr zu laufen, die Daten ihrer Benutzer an Google zu verfüttern - aber nicht, dass Jane Doe quasi zur "Handlangerin" von Google stilisiert wird, weil man ihr unterstellt, dass sie das zu wissen hat (was sie nicht tut und auch nicht kann). Das meine ich mit "Schwache" und "Starke".

@ulrichkelber @nipos

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@z428 @ulrichkelber @domodak Das hat man aber zu wissen,denn als Webseitenbetreiber hat man auch eine Verantwortung gegenueber den Nutzern und es ist wirklich nicht schwierig,herauszufinden,was bestimmte Datenkraken so mit den Benutzerdaten anstellen,auch wenn man sie nur in die eigene Webseite einbindet.Klar waers besser,wenn es gar nicht erst moeglich waere,das datenschutzunfreundlich einzubinden,aber die Verantwortlichen sitzen im Ausland,da kommt man nicht ran.Das macht die Sache aber nicht legaler...

@nipos Das genau meine ich aber. Es ist für *uns* nicht schwierig. Sehr viele Nutzer sind *meilenweit* weniger qualifiziert und wissend. Das sind diejenigen, die ohne Facebook, Medium, ... das Internet gar nicht nutzen könnten. Die geben dann auf, wie es im Rahmen der DSGVO auch leider (insbesondere bei privaten Blogs außerhalb der technischen FIlterblase) zuhauf passiert ist. Und Dein letzter Passus bezüglich der eigentlichen Verantwortlichen spricht leider Bände. 😟

@ulrichkelber @domodak

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