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Mein der Woche: @session
ist ein Fork des Messengers,der ein dezentrales Onion Netzwerk nutzt,um die Nachrichten zu verschicken.Zentrale Server werden nicht gebraucht.Ausserdem funktioniert Session mit zufaelligen IDs,die einfach per QR Code weitergegeben werden koennen,statt einer Telefonnummer als persoenlich identifizierbare Daten.Session ist komplett open source und fuer alle gaengigen Plattformen verfuegbar.Der Vorteil von Session gegenueber anderen dezentralen Messengern wie Matrix oder Jabber ist,dass man sich nicht mit der dezentralisierung beschaeftigen muss.Man muss keinen Server auswaehlen und nie die Domain einer Instanz angeben,es funktioniert einfach automatisch ueber das Onion Netzwerk.Die Bedienung von Session ist so kinderleicht,dass man es sogar seinen Eltern einrichten koennte und sie damit klar kommen.Also bevor ihr mit Signal die Leute in den naechsten Walled Garden steckt,schaut euch doch bitte mal Session an.
Webseite: getsession.org
Download Android: github.com/loki-project/sessio
Download iOS: getsession.org/iphone
Komplette Downloaduebersicht: getsession.org/download/
F-Droid soll auch irgendwann kommen.

@nipos @session schönes Projekt; gefällt mir! IDs weitergeben ist natürlich Kinderleicht, für die unbewusste Masse allerdings immernoch zu umständlich. Normale Leute wollen ja nicht mal eine E-Mail senden, sondern APP laden und sofort sollen alle Kontakte bereit zum anschreiben sein. Großes Problem für (digitale) souveränität, aber das strebt der mainstream ja auch nicht an. Die allgemein herrschende (digitale) Bevormundung finde ich sehr rückständig.

@Cyia @session Aus dem Grund,den du gerade ansprichst,gibt es ja die Moeglichkeit,die IDs einfach per QR Code auszutauschen.Wenn du also jemanden,mit dem du schreiben willst,im Reallife kennst,dann scannst du einfach den Code von seinem Handy ab und schon koennt ihr schreiben.Ist noch bequemer,als mit Handynummer.

@nipos @session das stimmt; ich persönlich finde es *ultra* bequem. Allerdings kenne ich auch Szenarien in denen es nicht so leicht funktioniert, zB Familien die entfernt voneinander wohnen. Die müssten erst über einen anderen Weg ihre IDs austauschen; je nach technischer Affinität bzw. Wille sich kurz minimal aus der Komfortzone zu begeben kann das dazu führen dass die beteiligten bei WA bleiben. Auch wenn irgendetwas nicht sofort genauso funktioniert wie WA.

@Cyia @session Ok,das ist dann doof.Ich meine,man kanns auch einfach loesen: QR Code mit dem PC als Email schicken,mit dem Handy vom Bildschirm abscannen.Aber gut,irgendwelche Vorwaende werden die Leute immer finden,die es einfach nicht wollen.Damit muessen wir als Datenschuetzer wohl einfach leben.

@nipos
Der erste Eindruck ist schonmal sehr gut. Sehr minimalistisch, sauber, grafisch trotzdem ansprechend.
gefällt mir schonmal sehr gut.
Zumal ich mit ein paar Freunden noch über threema in einer Gruppe kommuniziere, und wir oftmals das Problem haben, dass Nachrichten bei einzelnen Leuten einfach nicht ankommen.
Mal sehen, wie gut Session sich im Alltag schlägt.
Danke für den Tipp!
@session

@dschense @session An einem Test im Alltag waere ich auch mal interessiert.Benutze bis jetzt fuer alle wichtigen Kontakte Matrix (was auch so bleiben soll) und fuer die anderen SMS (was man durch Session ersetzen koennte).Also sichere Gruppen ohne Metadaten sind bei Session bis zu 20 Personen moeglich,das koenntest du mit deinen Freunden mal ausprobieren.Ausserdem gibt es auch oeffentliche Gruppen,fuer die man einen oeffentlichen Gruppenchatserver betreiben kann,aber da sind die Metadaten nicht zu 100% geschuetzt,wovor Session auch beim Betreten direkt warnt.

@nipos
Wie weit ist #sesssion fork von #signal entfernt? Von wegen die neue signal v2 Gruppen?!?

@dschense @session

@jedie @session @dschense Session ist sehr weit entfernt.Das wurde vor fast einem Jahr geforkt und wird seitdem unabhaengig entwickelt.Session unterstuetzt Gruppen mit vollstaendigem Metadatenschutz fuer bis zu 20 Teilnehmer.Ausserdem kann man oeffentliche Gruppenserver fuer unbegrenzt viele Teilnehmer betreiben,aber da sind die Metadaten wohl nicht mehr 100% sicher,wovor die App auch beim Betreten warnt.

@dschense @nipos @session In dieser Hindicht würfe ich von #sessionapp aber nicht zuviel verlangen als völlig neues Ding mit dem Transport auf 'ner Blockchain, Onion Routing (≠ Tor) und dezentralen, verteilten Hubs als redundante Zwischenspeicher.

@schusterjunge @session @dschense Die Nachrichten laufen nicht ueber eine Blockchain soweit ich weiss.Das waere sehr langsam und der Speicherverbrauch wuerde immer weiter wachsen.Man plant aber,ein Kryptowallet in den Messenger einzubauen,dafuer die Blockchain.Das Onion Routing ist zwar nicht Tor,aber durchaus eine vergleichbare Technik,nur halt ueber die Server im Loki Netzwerk.Session sieht meiner Einschaetzung nach alltagstauglich aus,da kann man schon recht viel verlangen.

@nipos
Wenn jemand Bock auf alt-right hat, kann das getan werden...

nitter.net/WPalant/status/1281

Der messenger is durch...schon lang.

@session

@nipos @session

Danke für den Tipp. Die Informationen auf der Webseite (FAQ) und im Blog hören sich ja vielversprechend an. Dann kommt es aber auf die Details an:

- Ein Messenger sollte "ressourcenschonend" sein. 53 MB Programmgröße (laut Google Play Store) finde ich schon ziemlich viel, insbesondere im Vergleich mit Conversations (28 MB / F-Droid).

...

1/2

#messenger #apps

@almn76 @session Die Programmgroesse finde ich jetzt gar nicht so ungewoehnlich gross.Bei Element sind es beispielsweise 52MB laut F-Droid.Die ganze Verschluesselungssoftware braucht halt auch Platz.Was die Kryptowaehnung betrifft: Ich bin dem originalen Bitcoin treu geblieben.Solange aber irgendwas optional integriert ist und ich nicht gezwungen bin,die Waehrung zu kaufen,ist mir das ziemlich egal.

@nipos @session

Bei Element ist dies auch einer meiner Kritikpunkte. Ich nutze die App trotzdem.

Für mich hat eine Wallet nichts in einem Messenger zu suchen. Ansonsten kann ich auch gleich WeChat verwenden. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Ich habe das einfach mal nach kurzer Recherche als kritische Betrachtung hier geschrieben. Abgesehen von dem Punkt zur Kryptowährung wäre es für mich dennoch eine interessante Alternative.

@almn76 @session Ich finde es eigentlich auch nicht toll,dass die Apps immer groesser werden,aber die breite Masse scheint das komischerweise gar nicht zu stoeren,weshalb ich persoenlich dann auch darueber hinwegsehen wuerde.Das ist wohl irgendwie einfach ein Trend.Wenn ich mir anschaue,wie viel Speicher die Handys heutzutage aber auch haben...Zum Teil 64GB und mehr.Mein erster Desktop Computer hatte eine Festplatte mit 40GB 😃 Ich finde auch nicht,dass ein Kryptowallet in einem Messenger sein sollte,aber auch das ist so ein Trend aktuell.Hat ja inzwischen sogar Telegram gemacht.Und wiie gesagt,solange ich nicht gezwungen werde,das zu benutzen,wuerde ich diese Funktionalitaet halt einfach unbeachtet liegen lassen.

@almn76 @nipos @session Man darf aber auch nicht Downloadgröße mit Installationsgröße verwechseln.
Frisch installiert ist Session 66,53 MB groß, Conversations kommt plötzlich auf 42,8 MB, Signal frisst bei mir 88,78 MB (nur die App, ohne Cache und Daten).

Zu groß ist mir das aber auch alles. Dass #E2EE auch kleiner geht, zeigt @Tutanota mit unter 8 MB, und das mit 'ner Eigenentwicklung für googlefreie Notifications.

@nipos @session

...

- Offenbar ist eine Integration oder Verknüpfung mit der Wallet der eigenen Kryptowährung erfolgt oder geplant. Zudem sind wohl darüber kostenpflichtige Funktionen (Erwerb von Session ID usernames) geplant.

- Gerade erfolgt eine Umstellung auf ein neues Verschlüsselungsprotokoll.

Das mit der Kryptowährung ist für mich ein absolutes No-Go. Ansonsten würde ich als Interessierter erst einmal die Umstellung des Protokolls abwarten.

2/2

@almn76
Das liest sich nicht gut... Also erstmal Finger von #session lassen...
@nipos @session

@jedie @session @almn76 Immer wieder das gleiche Video 🙄 Ich hab dazu schon vor ein paar Monaten mal ein bisschen recherchiert und konnte ausser diesem einen Video absolut nichts finden,was irgendwie eine Verbindung zur rechten Szene andeuten wuerde.Da mir Session und seine Entwickler eigentlich recht vernuenftig erscheinen,habe ich mich entschieden,das nicht weiter zu beachten.

@nipos @jedie @session

Laut Webseite steht dahinter eine Stiftung ("foundation") aus Australien.
Ich habe diesbezüglich aber nicht weiter recherchiert.

Letztendlich wird ein Messenger, der Anonymität propagiert, immer auch Extremisten anlocken.

Es ist aber gut, dass diese App öffentlich besprochen und diskutiert wird. Dann muss jeder selbst entscheiden, ob er so etwas nutzt oder nicht.

@almn76 @nipos @session Zunächst mal handelt es sich hier um eine Blockchain" auf der dss Onion Routing läuft. " Eine Blockchain ist ein Distributed Ledger, dessen Datensätze manipulationssicher gespeichert werden. [Dies] hat das Potenzial, die Softwareentwicklung verteilter Systeme grundlegend zu verändern." (Rheinwerk Verlag) Auf Blockchain kann bekanntlich auch Kryptowährung basieren. Bestes Beispiel Ethereum = Smart Contacts, dApps und Währung!

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